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Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Franziskus von Assisi (1182-1226)



Der Vetarier-Bund Deutschland e.V. hat in einer Ausgabe seines Magazins "natürlich vegetarisch" den Artikel >Slaughterhouse< veröffentlicht den ich hier zum Großteil im Blog zitieren werde als Zusatz zu der Seite "Nein! zu...".


Quelle: www.vegetarierbund.de :

Image hosting by Photobucket

(...)
Dass diese Gräueltaten vor allem auch in Schlachtanlagen so genannter „hochzivilisierter" und -industrialisierter Länder aufgrund des Zeitdruckes modernster Produktionstechnik an Tieren verbrochen werden, wird durch eine Recherche von Gail A. Eisnitz dokumentiert. Sie befragte Schlachthausarbeiter mit einer Erfahrung von 2 Millionen Stunden Einsatz an der Betäubungsbox.
WARNUNG: Die Erfahrungsberichte der Schlachthausarbeiter beschreiben äußerste Brutalität!
Der folgende (in der Übersetzung überarbeitete und gekürzte) Text von Gail Eisnitz von der „Humane Farming Association„ stammt von einer Präsentation ihres Buches „Slaughterhouse" am 18. September 1999.
Rinder werden mit einem Bolzenschussgerät betäubt. Ein Arbeiter stellt sich über das Tier und schießt einen Metallbolzen in den Kopf. Nach der Betäubung wird der Kuh eine Kette an das Hinterbein angebracht, sie wird aufgehängt auf eine fortlaufende Schiene, kriegt ihren Hals aufgeschnitten - soll für einige Minuten ausbluten und wird dann gehäutet und zerlegt.
Ein Schlachthauskontrolleur sagte, dass wegen zeitlicher Einschränkungen Kühe in der Fabrik nicht richtig betäubt oder ausgeblutet gelassen würden und dass daraus resultierend ihnen ihre Köpfe gehäutet würden, während sie noch bei vollem Bewusstsein sind. Ich konnte seine Angaben dokumentieren.

Einige Auszüge von Interviews mit Arbeitern:
(Dies ist nur eine kurze Auswahl)

„Ausgenommen von den schwachen, musste ich so ziemlich jede Kuh, die ich betäubt habe, bis zu drei- bis fünf- mal treffen, nur um sie runterzukriegen.
Sehr oft musst du ein großes Loch in ihre Köpfe schießen; sie acht- oder neunmal schießen. Und sie waren dann immer noch am Leben. Ich erinnere mich, dass ich einmal einen anderen Kopfschlächter gesehen habe, wie er einen Bullen zwölfmal erschossen hat und er immer noch nicht runtergegan-gen ist."
„Wenn eine Kuh bei dem ersten Bein-entferner ankommt, versucht der üblicherweise einen Schnitt zu machen, um damit anzufangen, das Bein zu enthäuten. Aber das ist schwer zu machen, wenn die Kuh wie verrückt um sich tritt. Oft nehmen sie ihre Messer und schneiden das Bein von der Kuh direkt unter dem Knie ab - dem dünnen Teil. Die Kuh wird dann weiter treten, aber sie hat dann keine große Reichweite mehr."
„Manchmal gehen sie ziemlich weit. Manchmal ist ihre ganze Haut weg und sie sind ganz geschält. Manchmal kannst du sehen, dass sie am Leben sind, weil, wenn du in ihre Augen siehst, kannst du die Tränen von einer Kuh sehen. Und sie bewegen sich und alles. Aber hauptsächlich machen sie viel Lärm und versuchen zu treten."
„Ich habe lebendiges Rindfleisch gesehen. Ich habe sie muhen gehört, wenn die Leute das Messer anlegen und versuchen, die Haut abzunehmen. Ich denke, dass es grausam für das Tier ist, so langsam zu sterben, während jeder seine verschiedenen Jobs an ihm macht."
„Die Mehrzahl von Kühen, die sie aufhängen, die Mehrheit von ihnen ist noch am Leben. Sie öffnen sie. Häuten sie. Sie sind immer noch am Leben. Ihre Füße sind abgeschnitten. Sie habe ihre Augen weit aufgerissen und sie weinen. Sie schreien, und du kannst sehen, wie ihnen die Augen fast rausspringen."

Verletzte Kühe:
„Du nimmst eine elektrische Winde, bringst sie an eines ihrer Beine an und ziehst sie dann den ganzen Weg durch den Tötungsgang zur Betäubungs-Box. Wenn du ihr Bein nicht kriegen kannst, macht man es ihr um den Hals, und bis sie hier angekommen ist, ist sie fast tot. Es erwürgt sie praktisch."
„Ein Arbeiter hat mir erzählt, wie eine Kuh, die mit ihrem Bein in dem Boden eines Lasters stecken geblieben ist, zusammengebrochen ist. ‚Wie hast du sie lebendig rausgekriegt?’ habe ich den Typ gefragt: ‚Oh‘, sagte er, ‚wir sind einfach unter den Laster gegangen und haben ihr Bein abgeschnitten.’ Wenn jemand dir das sagt, weißt du, es gibt viele Dinge, die dir niemand sagt."

Schweineschlachtung:
Als nächstes erfuhr ich über eine Fabrik, in der Tausende von Schweinen zu Tode verbrüht wurden. Schweine werden mit Elektrizität betäubt. Ihnen wird ein zur Bewusstlosigkeit führender Stromschlag gegeben, sie werden an die Kette angebracht, aufgehängt auf die Schiene, ihnen werden ihre Hälse aufgeschnitten und dann, nachdem sie für einige Minuten ausgeblutet sind, werden sie durch einen langen Tank brühenden Wassers gezogen, um ihre Borsten zur Entfernung zu lösen.
Die elektrische Betäubungsausstattung in dieser Fabrik hinterließ Spuren an den Lenden der Schweine, und so, trotz der Wichtigkeit eines ausreichenden elektrischen Stromflusses während des Betäubungsprozesses, entschied die Fa-brik, das Problem zu beheben, indem Sie die Stärke der Elektrizität in dem Betäuber verminderte. Die Betäubung der Schweine ohne die notwendige Stromstärke machte sie nicht be-wusstlos. Als Resultat wurden unzählige Tausende von Schweinen lebendig an die Kette angebracht, und während sie sich dagegen wehrten, war es schwer, ihnen ihre Hälse richtig aufzuschneiden für ein ausreichendes Ausbluten; dann wurde den Schweinen nicht genug Zeit gegeben um auszubluten, und so wurden sie lebendig in den Verbrühungstank eingetaucht und durchgezogen, tretend und Wasser überall hinspritzend und vor Schmerzen und Angst schreiend.
„Diese Schweine kommen zu dem Abbrühbecken, treffen aufs Wasser und fangen einfach an zu treten und zu schreien. Ich bin mir nicht sicher, ob sie zu Tode verbrühen, bevor sie ertrinken. Das Wasser ist 60°C, also nicht so heiß. Ich glaube nicht, dass die Schweine davon einen Schock bekommen, weil sie ein paar Minuten brauchen, um mit dem Treten aufzuhören. Ich denke, sie sterben langsam durch Ertrinken."
„Nach einer Zeit wirst du abgestumpft. Was die Tiere anbetrifft, sie sind eine niedrigere Lebensform. Sie sind vielleicht eine Stufe über einer Larve.
Wenn du ein lebendiges Schwein hast, das bei Bewusstsein ist, tötest du es nicht einfach. Du willst, dass es Schmerzen hat. Du gehst hart ran, zerstörst ihm die Luftröhre machst dass es in seinem eigenen Blut ertrinkt.
Nimmst einen Augapfel raus, spaltest ihm die Nase. Ein lebendes Schwein guckte an mir hoch, und ich nahm einfach mein Messer und - eerk - nahm ihm das Auge raus, während es einfach da saß. Und dieses Schwein schrie einfach nur."
„Einmal nahm ich mein Messer - es ist scharf genug - und ich schnitt das Ende von einem Schwein seiner Nase ab, so wie ein Stück Frühstücksfleisch. Das Schwein ist für ein paar Sekunden verrückt geworden. Dann saß es einfach da und sah einfach dumm aus. Also nahm ich eine Handvoll Salzlake und rieb es ihm in die Nase. Jetzt ist das Schwein wirklich ausgeflippt und schob seine Nase überall in der Gegend rum. Ich hatte immer noch etwas Salz übrig auf meiner Hand und steckte das Salz direkt rein in den Arsch des Schweins. Das arme Schwein wusste jetzt nicht mehr, ob es scheißen oder blind werden sollte."
„Ein anderes mal war da ein lebendes Schwein, das hatte nichts Verkehrtes gemacht, rannte noch nicht mal rum. Ich nahm ein 1 Meter langes Stück Rohr und ich schlug das Schwein praktisch zu Tode. Ich würde wetten, dass da keine 5 Stück fester Knochen mehr in seinem Kopf waren. Im Prinzip, wenn du es laienhaft ausdrücken willst, habe ich seinen Schädel zertrümmert."
„Wenn du ein Schwein hast, das sich verweigert, sich zu bewegen, nimmst du einen Fleischhaken und hakst ihn in seinen Anus. Du versuchst das, indem du den Hüftknochen einhakst. Dann ziehst du ihn zurück. Du ziehst diese Schweine während sie leben, und oft reißt der Haken aus dem Arschloch. Ich habe Schinken - Oberschenkel - gesehen, die vollständig aufgerissen waren. Ich hab auch gesehen, wie Därme rauskommen. Wenn das Schwein in der Nähe vor der Rutsche zusammenbricht, hakst du einen Fleischhaken in seine Backe und ziehst ihn nach vorne."
„Die bevorzugte Methode, mit einem Krüppel umzugehen, ist, ihn mit einer Eisenstange totzuschlagen, bevor er in die Rutsche kommt. Oder wenn ein Schwein sich verweigert, in die Rutschen zu gehen und die Produktion aufhält, schlägst du es zu Tode."

Unbeschreibliches Leid bei Geflügelschlachtungen:
Um das Geflügel für das Durchschneiden des Halses zu immobilisieren, verwenden US-Geflügelverarbeiter oft nur ein Zehntel der elektrischen Spannung, die die Tiere ausreichend betäuben würde. Das Resultat ist, dass unzählige Vögel lebendig in den das Verbrühungsbad kommen.

Traurigerweise war dies erst der Beginn meiner Recherche. Jedesmal, wenn ich dachte, ich hätte die schlimmsten Verstöße, die ich mir vorstellen könnte, angetroffen, besuchte ich eine andere Schweine-, Pferde- und Rinder-Fabrik, in der noch erschreckendere Verstöße und Gewaltakte stattfanden. Die Arbeiter, mit denen ich sprach, repräsentierten 2.000.000 Stunden Erfahrung im Schlachtbereich.
Sie sagten mir, dass es normal ist, dass sie in die Köpfe von Kühen und Pferden massenhaft Schüsse versetzen müssten mit nicht effektiven Bolzen-schusspistolen, um die Tiere ohnmächtig zu machen. Arbeiter würgten Rinder mit Seilen, wenn sie sie vor zu dem Betäubungsplatz zogen. Sie hörten sich an, wie die Knochen brachen und Hälse ausrenkten und brachen, wenn sie die Pferde zogen. Sie verwendeten Sägen und Brenner, um die Beine von lebenden Rindern zu entfernen, die in Lastwägen stecken geblieben waren, in den Rutschen und an dem Betäubungsplatz. Sie fuhren über die Beine und Köpfe von verletzten Tieren mit Traktoren; sie häuteten auf routinärer Basis Köpfe, Bäuche, Seiten und Rümpfe, entfernten Beine, Ohren, Hörner und Schwänze und begannen Rinder auszuweiden, die am Leben waren.
Staatsanwälte sind an Schlachthaus-Fällen aus verschiedenen Gründen nicht interessiert, und die Medien waren nur interessiert an Fleischskandalen.Im Laufe meiner Untersuchung sah ich mich vielen Hindernissen gegenüber:
Informanten wurden mundtot gemacht...

TV-Produzenten weckten immer wieder meine Hoffnungen, dass sie über die Ergebnisse meiner Recherchen berichten würden und ließen die Story dann wieder fallen, weil sie sie als zu ‚plastisch‘ für die Öffentlichkeit ansahen...
Das Fernsehen wird nichts über diese Grausamkeiten berichten.
Das Buch ist eine unglaublich starke Waffe gegen die Interessen der Agrar-Lobby. Helfen Sie mir die Botschaft zu vermitteln! Ich bin so dankbar dafür, zu wissen, dass es so viele Menschen gibt, die sich Gedanken machen und die uns in den grundlegenden Bemühungen helfen können die notwendig sind, um das Bewusst-sein der Konsumenten zu verändern. Danke ...

© Gail A. Eisnitz/Humane Farming Association. Chief Investigator Humane Farming Association

Buch: Slaughterhouse by Gail A. Eisnitz
Prometheus Books, New York
Die Recherche aus Amerika zeigt, dass weltweit solch unerträgliche Zustände
herrschen, wie auf unserer Dokumentation aus einem EU-Schlachthaus


Da von Politikern, Behörden und Schlachthofverantwortlichen so getan wurde, als ob es sich dabei um Einzelfälle handelt, haben wir versucht, auch in anderen Schlachthäusern Dreherlaubnis zu bekommen.

„Brüllen passiert"
Geschäftsleiter Hellweger von der „Salzburger Vieh- und Fleisch-Vermarktungs- GmbH" bestätigte mir in einem Gespräch, dass auch am Raiffeisen-Schlachthof Salzburg bei Tieren, die bereits am Förderband hängen und aufgeschnitten werden, „Brüllen passiert„. Das sei laut Hellweger „nicht auszuschließen" und deshalb könne nicht erwartet werden, dass die Geschäftsleitung die Erlaubnis für Dreharbeiten gibt.


Die Anzeige

Solange sich kein Schlachthof bereit erklärt, uns vor laufender Kamera doku-mentieren zu lassen, dass aus lebendigen Tieren Fleisch erzeugt werden kann, ohne dass dabei immer wieder Tiere am Fließband hängend aus der Be-täubung aufwachen und jämmerlich brüllend langsam verbluten, muss davon ausgegangen werden, dass Schlachthöfe etwas zu verbergen haben und es auch dort zu schweren Misshandlungen kommt. Darum wurde bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen alle österreichischen Schlachthäuser wegen des dringenden Verdachtes auf Tierquälereien erstattet. Unsere Anzeige vom Mai wurde von der Staatsanwaltschaft Linz nach Ried im Innkreis und von dort zum Bezirksgericht Obernberg weitergereicht. Auf Nachfrage zum Stand der Ermittlungen erfuhren wir, dass der mit dem Fall betraute Herr Springer sich gerade 14 Tage auf Urlaub befindet.
Inzwischen geht das grausame Geschäft mit dem Tiermord am fließenden Band unbeirrt weiter.


Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.,
Blumenstr. 3,
30159 Hannover,

Tel. 0511-3632050,
Fax 0511-3632007,
www.vegetarierbund.de



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